I've always wanted to be an expert on tadpoles. I've always fancied being a tadpole expert. It's a wonderful life if you become an experty tadpoleous, as they are known in the trade. You get invited to all the smart parties and social gatherings. Peter Edward Cook: "The Tadpole Expert" (1964)
Feldarbeit auf Madagaskar kann durchaus komfortabel sein. Je nach Projekt und Region gibt es feste Unterkünfte, fließend (warm) Wasser und Toiletten, oder aber nichts dergleichen. Dann wird in Zelten geschlafen, Nahrungsmittel und Ausrüstung werden von Trägern und einem selbst transportiert und gewaschen wird man vom Regen (zumindest, solange es die Mitstreiter noch riechen können). Im Nachhinein finde ich es etwas schade, aber während der Feldarbeit war ich nicht böse darüber: Ich hatte eher die Luxusvariante.
Meine Untersuchungsgebiete ließen sich recht bequem in einer bzw. zwei Tagesfahrten von der Hauptstadt Antananarivo aus erreichen. Im Nationalpark Ranomafana, wo sich der Hauptteil meiner Forschung abspielte, habe ich mit meinen Kollegen in der Forschungsstation ValBio gewohnt und gearbeitet. ValBio bietet Arbeitsräume mit Stromanschluss, warme Duschen, Toiletten und man wird super und reichlich bekocht. Genächtigt wird zwar in Zelten, aber ein wenig muss es sich ja nach Abenteuer anfühlen. Zur Not gibt es aber auch recht luxuriöse Hotels, falls man sich nicht schämt und zu viel Geld hat.










